Am 20.08.2014 wurde die zweite Informationsveranstaltung zur baulichen Maßnahme „Am Biertappen“ in Lennestadt, für die Anlieger des Straßenzuges, zwischen 18:00 – 20:30 Uhr abgehalten. Mit dabei waren auch Vertreter der Politik, so auch Kerstin Bauer und Daniel Wittrock der UWG Lennestadt.


Nach teilweise hitzigen Diskussionen konnte eine Einigung zwischen den Anliegern und der Verwaltung erzielt werden. Feinjustierungen werden indes noch vorgenommen. Unsachlich wurde die Diskussion durch den Populismus der SPD. Herr Vollmer, welcher weder bei der Informationsveranstaltung für die Ratsvertreter am 10.07.2014 anwesend war, noch mit eigenen durchdachten Vorschlägen brillierte, teilte Bedenken gegenüber der Maßnahme mit. In „BILD Zeitung Manier“ offerierte Herr Vollmer den Anliegern, dass die Maßnahme aus der Sicht der SPD für zu groß angesehen würde und das eine Abtragung und Erneuerung der Teerdecke ausreichend sei.


Auf die Fragestellung der UWG Lennestadt, ob die SPD über neue Informationen hinsichtlich des geologischen Gutachtens verfüge, gab es keine Antwort. Dieses „unabhängige“ Gutachten stellt die Situation als kritisch dar und sieht DRINGENDEN Handlungsbedarf, da Leib und Wohl der Anlieger in Gefahr ist. Die Begründung, warum eine kleine Maßnahme ausreichend sei, wurde mit den Worten… „dann kann in 15-20 Jahren eine große Maßnahme durchgeführt werden, das werde ich dann ja nicht mehr erleben“, abgetan. So tritt die Soziale Partei Deutschland ihre Fürsorgepflicht als Vertreter der Bürgerinnen und Bürger mit Füßen und suggeriert den Anliegern Kosteneinsparungen. 
Ebenfalls auf Unverständnis stieß die Äußerung von Herrn Vollmer auf den vorsichtigen und mutigen Vorschlag eines Anliegers, für einen konkreten Härtefall ggf. als Solidargemeinschaft Zahlungen zu übernehmen. Hier wurde „sozial dazwischen gegrätscht“. Dies sei, so Vollmer, nicht notwendig und zwischen dem einzelnen Anlieger und der Verwaltung zu regeln. So sieht also Sozialität in Lennestadt aus?!


Die UWG Lennestadt konnte bereits in dieser Sitzung Bedenken der Anlieger durch gezielte Fragestellungen aus dem Weg räumen. Durch die Bereitstellung von Privatgrundstücken und Bohrungen für sog. Micropfähle können weitere Kosten eingespart werden. Bauliche Gutachten für diese Privatpersonen werden durch die Stadt übernommen. Nach dieser Klärung erklärten sich die Betroffenen umgehend dazu bereit. An dieser Stelle nochmals vielen Dank für diese Entscheidung. 


Auch eine Kostenobergrenze wurde versprochen. Es sei allen Bürgerinnen und Bürgern eines gesagt… „Sie können sicher sein, dass die UWG Lennestadt die Überwachung dieser Obergrenze regelmäßig im Auge haben wird und bei konkreten Bedarf informiert und handelt“.


Um weitere Kosten einzusparen, wird die Maßnahme wahrscheinlich über einen Zeitraum von zwei Jahren ausgeschrieben. Wir wünschen allen Anliegern bereits jetzt Durchhaltevermögen und Geduld. Sollten sich Probleme ergeben, zögern Sie nicht und melden Sie sich bei uns.

UWG Lennestadt… Bürgernah für Sie da!